Hallo, ich bin Jolly de Charrette, ein Tibet Terrier.

Mein Frauchen (unsere Rudelchefin) nennt mich liebevoll Max.

Ich will euch mal etwas über meinen Umzug ins neue Zuhause erzählen.

Am 22.01.1996 bin ich geboren und hatte eine nette Zeit mit meiner Mama und meinen Geschwistern. Eines Abends wurden wir von dem ersten Frauchen alle zusammen in ein Zimmer gebracht. Zwei fremde Menschen warteten dort. Wir haben uns sehr gefürchtet und versucht uns zu verstecken, aber bald siegte die Neugier und wir haben mal nachgesehen wer das war. Mir war gar nicht wohl bei der Sache, irgendwie hatte ich das Gefühl das etwas Furchtbares passieren würde. Die Menschen hatten einen Stoffhund mitgebracht und meine Geschwister spielten damit. Ich ging auch mal schnüffeln und ließ mich auch kraulen, das war schön, trotzdem blieb das komische Gefühl .Die Menschen redeten mit meinem Frauchen. Eine Weile später bekam ich ein Halsband um und meine Geschwister wurden aus dem Raum gebracht, mich hat man allein zurückgelassen. Große Angst beschlich mich. Es wurde eine grüne Stoffleine an meinem Hals befestigt und ich konnte nicht mehr fort ohne das sich mein Hals zuschnürte. Was würde denn nun mit mir passieren?

Man trug mich zu einem Gefährt, es wurde Auto genannt und roch entsetzlich fremd.

Ich durfte auf dem Schoß der Frau sitzen, das war zwar schön, aber ich wollte lieber zurück zu meinen Geschwistern. Alleingelassen und einsam fühlte ich mich. Wir fuhren weit weg und das neue Frauchen streichelte mich und war ganz lieb zu mir. Als wir wieder anhielten waren wir an einem Haus, es roch alles anders als bisher, viele neue Eindrücke hatte ich. Vorsichtig ging ich durch dieses Haus, das jetzt meine neue Heimat sein sollte.

Plötzlich stand ich einem Tier gegenüber, so groß wie ich war es .Voller Freude lief ich darauf zu um es zu begrüßen. Einen Moment später als ich es erreicht hatte durchzog ein stechender Schmerz meine kleine Nase.

Dieses Tier hatte mich geschlagen!

Das war die erste Begegnung mit Felix der ältesten Katze des Hauses. Okay, ich hatte verstanden, diesem Teufel würde ich in Zukunft nicht mehr zu nahe kommen.

Es war ein anstrengender Tag für so einen kleinen Welpen und ich war ziemlich müde.

Frauchen hatte noch eine Wärmflasche unter ein Fell gelegt und dann lag da drauf der Stoffhund, er roch sooo gut nach meinen Geschwistern. Ich fühlte mich jetzt wohl, kuschelte mich daran und schlief bald ein.